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2017

Start des Praxiskollegs Ein Quadratkilometer Bildung
08.12.2017

 

 

Gemeinsam mit der Universität Hamburg und mit Vertreter*innen aus drei Programmorten von Ein Quadratkilometer Bildung entwickelte die Freudenberg Stiftung eine prozessbegleitende Weiterqualifizierung für die Mitarbeiter*innen der Pädagogischen Werkstätten – das Praxiskolleg Ein Quadratkilometer Bildung.

Ein Jahr lang werden sich Teilnehmende in sieben Modulen vertiefend mit der sprachlichen Bildung von Kindern auseinandersetzen, sich theoretische Netzwerkkonzepte erschließen, ihre methodischen als auch kommunikativen Fähigkeiten erweitern und ihr neues Wissen an ihre Programmorte tragen. In Regionalgruppen werden sich die Teilnehmenden zur gemeinsamen Reflexion und Bearbeitung der Inhalte treffen.

Zweck der Weiterqualifizierung ist eine zielgerichtete Professionalisierung von Mitarbeiter*innen der Pädagogischen Werkstätten, womit zur Verbesserung der Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen beigetragen werden kann.

Am 8. Dezember 2017 fällt der Startschuss für den ersten von zwei Durchgängen des Praxiskollegs Ein Quadratkilometer Bildung.

3. Jahreskonferenz Ein Quadratkilometer Bildung Fürstenwalde
17.10.2017

Werkstattbericht 2017

Am 17.10.2017 fand in der Erich Kästner-Schule Fürstenwalde die dritte Jahreskonferenz von Ein Quadratkilometer Bildung Fürstenwalde statt. Die Konferenz mit dem Titel „Werkstattbericht 2017: Ganzheitlich lernen im Stadtteil – Beteiligungsorientierte Bildungsorganisation“ war auch als Sozialraumkonferenz Fürstenwalde-Mitte angelegt und startete mit einem Vortrag von Monia Ben Larbie über neue, zukunftsfähige Perspektiven für Schule und Lernen. In einem Werkstattkarussell tauschten sich die Bildungspartner*innen aus dem Stadtteil anschließend mit geladenen Expert*innen und untereinander aus. Thematische Stationen waren u.a. Bildungsnetzwerke, Entwicklung des Schulcurriculums, Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, interkulturelle Schulentwicklung, Übergänge und Elternbeteiligung.

Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.quadratkilometer-fuerstenwalde.de/

Lernplattform Ein Quadratkilometer Bildung
Überregionales Netzwerktreffen in der Berliner Kalkscheune

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km2 Lernplattform 2017
Foto: Andreas Henn
 

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km2 Lernplattform
Foto: Andreas Henn

 

Vor mehr als zehn Jahren startete die Freudenberg Stiftung mit ihrem Schlüsselprogramm Ein Quadratkilometer Bildung. Die Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen in einem durch Armut geprägten Quartier mithilfe von Bildungsnetzwerken zu verbessern, ist Ziel des Programms. An bundesweit 10 Programmorten im ländlichen und urbanen Raum engagiert sich die Freudenberg Stiftung gemeinsam mit Kommunen, Bundesländern und anderen Stiftungen jeweils verlässlich für zehn Jahre. Herzstück des Programms sind die Pädagogischen Werkstätten vor Ort. Sie unterstützen Beteiligte der Netzwerke, nach geeigneten Praxislösungen zu suchen und geteilte pädagogische Haltungen, Strategien und Inhalte zu entwickeln. Die überregionale Lernplattform Ein Quadratkilometer Bildung vernetzt und qualifiziert Schlüsselpersonen aus den Pädagogischen Werkstätten.

Beim Treffen der Lernplattform am 4. und 5. Juli 2017 in der Berliner Kalkscheune tauschten sich Praxisbegleiter*innen der verschiedenen Programmorte in Workshops zu Schwerpunktthemen wie Sprachbildung, Übergänge zwischen den Bildungseinrichtungen, entdeckendes Lernen und Demokratie leben aus und verabredeten gegenseitige Werkstattbesuche und gemeinsame Studientage. Kollegiale Beratung, Vernetzung und Transfer innerhalb des bundesweiten Programms erhalten künftig einen noch größeren Stellenwert. Auch haben die Mitarbeiter*innen der Pädagogischen Werkstätten ab Ende 2017 die Möglichkeit, an einem speziell für sie konzipierten Weiterbildungsangebot der Universität Hamburg teilzunehmen: Maria Schmitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Fachbereichs Allgemeine, Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft stellte das Praxiskolleg Ein Quadratkilometer Bildung mit dem Kernthema Sprachbildung vor.
 

Zwei weitere Programmpunkte rundeten die Veranstaltung ab:

Auf Basis der Ergebnisse des im November angestoßenen Theorie-Praxis-Dialogs zu Wirkungen von Bildungsnetzwerken arbeiteten die Teilnehmenden weiter am Profil der Pädagogischen Werkstatt als Unterstützungssystem – auch um gute Argumente für deren Verstetigung als Regelinstitution nach der zehnjährigen Programmphase zu sammeln. Dieses Mal standen die Personen, ihre Tätigkeiten und Motivationen im Mittelpunkt des Interesses: Was genau tun die Praxisbegleiter*innen? Gibt es eine besondere Haltung, die ihre Arbeit ausmacht? Welche Eigenschaften und Fähigkeiten sind für eine gelingende Unterstützung von Veränderungsprozessen entscheidend?

Tools in Ein Quadratkilometer Bildung: Von der Idee zur Box – in lebhaften Diskussionsrunden sammelten die Mitarbeiter*innen der Pädagogischen Werkstätten abschließend erste Einfälle, um gemeinsam eine Toolbox mit erprobten Werkzeugen, Verfahren und Instrumenten der Praxisbegleitung zu entwickeln. „Nach dem Bottom-up-Ansatz zu arbeiten, heißt flexibel auf die Situation vor Ort zu reagieren und offen für neue Wege zu sein“, stellte eine Teilnehmerin gut gelaunt fest, „idealerweise aber lerne ich aus neuen Fehlern und wiederhole keine, die andernorts im Programm bereits gemacht wurden“. 

 

Text: Silke Lock

Fachtagung
11.03.2017

Fachtag km2 Neubrandenburg

Fachtag km2 Neubrandenburg
Foto: km2 Neubrandenburg

Über 140 Fach- und Lehrkräfte aus den vier lokalen Kitas, den beiden Horten sowie der örtlichen Grund- und Regionalen Schule des km2 Bildung Neubrandenburg kamen am 11. März 2017 in der Regionalen Schule Am Lindetal zusammen, um sich einen Tag lang mit dem Thema "Von der Elternarbeit zur Erziehungs- und Bildungskooperation" auseinander zu setzen.
 
Nach einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Dr. habil. Werner Sacher zum Thema "Gemeinsam für den Bildungserfolg - Partnerschaft von Bildungseinrichtung und Elternhaus" hatten die Teilnehmenden des Fachtags die Chance, sich in 10 Workshops mit speziellen Aspekten des Themas intensiv zu befassen und untereinander ins Gespräch zu kommen. So ging es in einem Workshop beispielsweise um die Bedeutung von Facebook, Smartphones & Co im heutigen Familienalltag, in einem anderen um den Umgang mit Eltern von Kita- und Schulkindern, die psychisch beeinträchtigt sind oder um Gewalt in Familen / Übergriffe auf Kinder. 
 
Zu Gast waren am Samstagvormittag auch die Förderer und Partner des Oststädter Bildungsverbundes. Sie tauschten sich in einer Dialogrunde mit den Einrichtungs- und Schulleitungen über das bisher Erreichte im km2 Bildungsverbund aus.
 

2016

Fachtagung “Wirkungen, Nutzen und Strukturen von Bildungsnetzwerken”
21.11.2016

Auf der Fachtagung “Wirkungen, Nutzen und Strukturen von Bildungsnetzwerken” kamen Leiter*innen der Pädagogische Werkstätten, lokale Träger, Stiftungsvertreter*innen und Verwaltungsmitglieder aus Kommunal- und Landesebene im Alten Rathaus in Weinheim zusammen. Gemeinsam diskutierten sie über Effekte lokaler Bildungsnetzwerke auf den Bildungserfolg und die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen aus unterprivilegierten Familien und über Chancen, die in Bildungsnetzwerken liegen und deren Herausforderungen. Erfahren Sie mehr auf der Website der Freudenberg Stiftung.

 

Konferenz: Verantwortungsgemeinschaft für Bildung
07.11.2016

Verantwortungsgemeinschaft für Bildung

“Verantwortungsgemeinschaft für Bildung: Land, Kommunen, Stiftungen” – lautete der Titel einer Tagung zu der die Stadt Hoyerswerda gemeinsam mit der Freudenberg Stiftung unter Beteiligung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus ins Schloss Hoyerswerda eingeladen hatte. Rund 90 Vertreter*innen aus Landes- und Kommunalpolitik, aus Praxis, Verwaltungen und Stiftungen blickten zurück auf 25 Jahre Zusammenarbeit und diskutierten über aktuelle und künftige Herausforderungen sowie Möglichkeiten des Transfers. Erfahren Sie mehr auf der Website der Freudenberg Stiftung.

Dokumentation der 2. Jahreskonferenz in Fürstenwalde
11.10.2016

Ein Quadratkilometer Bildung Fürstenwalte feierte seinen zweiten Jahrestag und lud im Oktober 2016 zur zweiten Jahreskonferenz ein. Mit einer digitalen Tagungsdokumentation erhalten alle Interessierten einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit des Programmorts. zur Dokumentation

10 Jahre Ein Quadratkilometer Bildung
21.04.2016

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Konferenz 2016, Berlin | Foto: Stephan Röhl

 

Am 21. April 2016 lud die Pädagogische Werkstatt aus Berlin-Neukölln zusammen mit der Friedrich Ebert Stiftung zur Konferenz anlässlich von 10 Jahren Ein Quadratkilometer Bildung-Berlin-Neukölln ein. Die Konferenz fand unter dem Titel "Bildung im Stadtteil: Wie funktioniert Veränderung" statt. Während der Konferenz präsentierten die Akteure des Reuterkiezes ihre Praxisantworten, die im Programmverlauf entstanden sind. Partnern aus Politik und Zivilgesellschaft diskutierten darüber, welche Bedeutung das vor Ort gewachsene Wissen über Gelingensbedingungen für die gesamte Stadt hat. Die zeitgleich stattfindende 7. Berliner Stiftungswoche bot dafür den idealen Rahmen.