Transfer

Transfer

Die drei Säulen von Ein Quadratkilometer Bildung – Investition in lokale Netzwerke für Bildung, Entdecken und Schließen von Förderlücken in und zwischen den Bildungseinrichtungen, Entwicklung eines gemeinsamen Qualitätsverständnisses im Netzwerk – stellen gebündelt eine soziale Innovation in dem Sinne dar, als dass es um die Veränderung der gängigen Bildungspraxis an konkreten Orten geht. Bildungspraktiken werden von lokalen Akteuren weiterentwickelt, um besser auf die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien reagieren zu können. Transfer in Ein Quadratkilometer Bildung bedeutet dreierlei: Erstens geht es darum, den innovativen Ansatz regional (z.B. in einer Stadt wie Berlin und Herten) und überregional zu verbreiten. Zweitens geht es um die Übertragung von Praxisansätzen, die in einer Bildungseinrichtung entwickelt wurden, in eine oder mehrere Bildungseinrichtungen im lokalen Netzwerk (z.B. das Projekt Vorlesekinder in Hoyerswerda). Hierbei werden die Ansätze so weiterentwickelt, dass sie zur jeweiligen Einrichtung und zu den Kindern und Jugendlichen passen. Grundlage hierfür ist, dass die Akteure von Ort wissen, was in den Netzwerkeinrichtungen passiert, und sich austauschen. Hierzu werden beispielsweise Newsletter von der Pädagogischen Werkstatt erstellt und im Netzwerk verschickt oder Netzwerktreffen (z.B. Bildungsstammtisch in Bernsdorf) angeboten, an denen alle Netzwerkakteure teilnehmen. Drittens bezeichnet Transfer in Ein Quadratkilometer Bildung den Austausch von Wissen und die Adaption von Praxisansätzen im überregionalen Netzwerk, das sich mittlerweile aus zehn Programmorten zusammensetzt. Die Leitungen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pädagogischen Werkstätten treffen sich mehrmals jährlich, um sich zu unterschiedlichen Themen auszutauschen, sich gegenseitig zu beraten und sich weiter zu qualifizieren.


Dokumentation