Dortmund

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Was ist das für ein Ort? 

Ein Quadratkilometer Bildung Dortmund umfasst im Stadtbezirk Innenstadt-West das Gebiet Dorstfelder Brücke. Auf einer Fläche von 211,5 Hektar leben hier etwa 12.000 Menschen. Mit rund 56 Menschen pro Hektar gehört Dorstfelder Brücke zu den dicht besiedelten Gebieten Dortmunds. Der angrenzende Westpark bietet den Menschen eine nahe Grünfläche, die mit altem Baumbestand, weiten Rasenflächen, großem Kinder- und Kletterspielplatz zum Treffen und Verweilen einlädt.

Im Gebiet Dorstfelder Brücke leben überwiegend Menschen im erwerbsfähigen Alter und vergleichsweise weniger Kinder unter 10 Jahren, Minderjährige bis 15 Jahren oder alte Menschen ab 65 Jahren als in anderen Stadtbezirken.

Wer ist beteiligt? 

Ein Quadratkilometer Bildung Dortmund wurde 2015 durch die Stadt Dortmund, die Freudenberg Stiftung und das Ministerium für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen initiiert. Als Kooperationspartner sind außerdem der Verbund der sozial-kulturellen Migrantenselbstorganisationen in Dortmund (VMDO) sowie der Verein zur Förderung innovativer Schulentwicklung in Dortmund (schul.inn.do) beteiligt.

Schlüsselschule des Programms ist die Petri-Grundschule. Weitere Praxisorte sind die evangelische TEK St. Petri, die FABIDO TEK Beurhausstraße, die Fabido TEK Humboldtstraße, das FABIDO Familienzentrum TEK Lange Straße, das ev. Familienzentrum TEK Kinder Unterm U, das kath. Familienzentrum TEK Forum Bartoldus sowie das Projekt Angekommen. Kooperationspartner sind der StadtSportBund Dortmund e.V. und das Museum Ostwall im Dortmunder U.

 

Kita oder Hort: 6

Grundschule: 1

Kinder- und Jugendeinrichtung: 3

Weitere Netzwerkpartner: 3

Pädagogische Werkstatt: 1

Welche Handlungsbedarfe gibt es? 

Im Gebiet Dorstfelder Brücke leben Familien mit unterschiedlichen sprachlichen und kulturellen Hintergründen. Die Anzahl der Kinder aus sozial benachteiligten Familien ist hoch. Überdurchschnittlich viele Familien mit Kindern unter 10 Jahren verlassen das dicht besiedelte innerstädtische Gebiet, dessen Wohnqualität eingeschränkt ist. Weder stehen genügend große Wohnungen für Familien zur Verfügung, noch gibt es eine Grundschule im Gebiet. Der Übergang aus den Kitas in die vier umliegenden Grundschulen gestaltet sich häufig schwierig. Die Schlüsselschule wird von vielen Kindern, die in der Dortmunder Nordstadt wohnen, besucht. 

Welche Ziele sollen erreicht werden? 

Ziel von Ein Quadratkilometer Bildung Dortmund ist es, die Zukunftsperspektiven für alle Kinder im Gebiet Dorstfelder Brücke zu verbessern. Neben der Frühförderung von Kitakindern und der Stärkung von Eltern als Bildungspartnern steht die Übergangsgestaltung mit der Petri-Grundschule im Mittelpunkt der Aktivitäten. Die Gestaltung der Schul- und Unterrichtsentwicklung und die biographiebegleitende Unterstützung der Schülerinnen und Schüler ist ein wichtiges Anliegen. Die Zusammenarbeit mit dem Familienbüro und den Familienzentren, die kulturelle Förderung und die Bildung für nachhaltige Entwicklung sind weitere Schwerpunkte.

Welche Veränderungen wurden erreicht? 

Durch die Arbeit von Ein Quadratkilometer Bildung Dortmund wurde die Zusammenarbeit in und zwischen den Bildungseinrichtungen gestärkt. Es wurden zahlreiche Projekte vor allem für die Gestaltung des harmonischen Überganges von der Kita zur Grundschule durchgeführt, z.B. Maßnahmen zur durchgängigen Sprachbildung, zur individuellen Förderung und zum mehrsprachigen Vorlesen. Die Eltern wurden aktiv in Bildungs- und Erziehungsprozesse eingebunden und die Kooperation mit weiterführenden Schulen ist gestartet.

Förderer 

Ein Quadratkilometer Bildung Dortmund ist eine gemeinsame Initiative der Stadt Dortmund, der Freudenberg Stiftung und des Ministeriums für Schule und Bildung in Nordrhein-Westfalen.

Kontakt und Adresse 

Pädagogische Werkstatt
Möllerstraße 3
44137 Dortmund

Anna-Lena Friebe
alfriebe@stadtdo.de

Sigrid Hagedorn,
shagedorn@stadtdo.de

T: 0231 / 47 60 12 87